Intel muss tausende Stellen streichen. Der Grund dafür: Keine Konsumenten fragen mehr die gewinnbringenden Prozessoren nach. Warum auch? Jedes billige ARM oder Atom-Tablet reicht für das aus, was die Menschen tagtäglich machen: mailen, surfen, chatten, ein bisschen App-Gaming.

Dafür kauft sich keiner mehr ein Laptop mit i5 oder gar i7 Prozessoren. Wofür auch? Selbst der ehemals profitable Gaming-Bereich hat kaum noch Bedarf nach der nächsten und besseren Prozessor-Generation.

Schuld daran sind die langweiligen Konsolen. Dank Multi-Plattform-Titel-Strategie der Gaming-Publisher richten sich Anforderungen an dem schwächsten Glied. Und da die Playstations und XBoxen unserer Tage noch höchstwahrscheinlich bis etwa 2020 auf dem Markt bleiben werden, braucht man auch solange keinen neuen PC-Prozessor.

Die wenigen Spezialanwender, aus dem Videobereich etwa, werden diese Lücke nicht füllen können.

Und selbst neue Techniken, wie VR-Brillen, laufen heute dank Smartphone-Technik.

Entweder, Intel gelingt es, Konsolenhersteller zu öfteren Updates zu bewegen, oder es bedarf eines neuen, visionären Anwendungsgebiets für die leistungsstarke Desktop-Prozessoren. Und die ist in den nächsten Jahren nicht zu erwarten.