Samstagvormittag: “Guten Tag, ich würde gerne ihr Angebot aus der Werbung kaufen”.

“Oh, ich schau mal… Aktuell ist keines mehr auf Lager. Aber wir können eines bestellen.  Allerdings müssten sie dann 10 Prozent anzahlen, damit ich es Ihnen reservieren kann.”

Ob es dann am  Montag wirklich da ist, das konnte er dann aber nicht versprechen. “Vielleicht auch Dienstag. Solange läuft die Aktion noch.”

Amazon würde am Montag liefern, wenn ich Samstag bestelle. Dort gibt es das Gerät aktuell zum fast gleichen Preis.

Wenn der Einzelhandel nicht mal die Werbeangebote vorrätig hat, und auch nicht versprechen kann, schneller als der Versandhandel zu sein, dann weiß man ja eigentlich nicht mehr, was man sagen soll.

Die digitale Transformation wird wohl erst dann im Bonner Einzelhandel voranschreiten, wenn Amazon seine erste Filiale in der Stadt aufmacht. Bei der kann man dann abends abholen, was man morgens im Geschäft oder per Internet gekauft hat.